Exportförderung für den Tanz

Exportförderung für den Tanz - aktuelle Ausschreibungen

Coaching-Vorhaben

Die Coaching-Vorhaben im Rahmen des Exportförderprogramms sollen einen konkreten Know-How-Transfer von erfahrenen Kulturproduzent*innen zu Berufseinsteiger*innen ermöglichen.

Es können zwei Coaching-Vorhaben mit jeweils 3.000 € gefördert werden, die zwischen dem 01. April und dem 15. Oktober 2018 durchgeführt werden müssen

Bewerbungsfrist ist der 09. März 2018, 12.00 Uhr MEZ.

Bitte finden Sie die vollständige Ausschreibung mit weiteren Informationen, inkl. der erforderlichen Bewerbungskriterien und -unterlagen, hier:  PDF Ausschreibung,  Formular,  Muster KFP

 

Förderung des Besuchs der Czech Dance Platform (04.-07. April 2018 in Prag, Tschechien)

Der DTD kann den Besuch der  Czech Dance Platform fördern. Es werden bis zu 70 % der Kosten bis zu einer Höhe von maximal 400,- Euro pro Ensemble gefördert. Zu den förderfähigen Kosten zählen Fahrt- und Unterkunftskosten und Tagegelder (die Akkreditierungsgebühr für die durch den DTD Geförderten entfällt).

Bitte finden Sie die vollständige Ausschreibung mit weiteren Informationen, inkl. der erforderlichen Bewerbungskriterien und -unterlagen,  PDF hier.

Bewerbungen sind ab sofort und bis zum 09. März 2018 möglich.

Vergeben wird nach dem Prinzip „first come first serve“ unter den Bewerbungen, die die Kriterien erfüllen.

Förderung des Besuchs der Tanzplattform (14. – 18. März 2018 in Essen)

15 Kompanien, vertreten durch ihre Produzent*innen/künstlerische Leiter*innen, konnte der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) die Förderung bereits zusagen. Nun kann der DTD zusätzlich für weitere 5 Kompanien den Besuch der  Tanzplattform Deutschland fördern. Es werden bis zu 50 % der Kosten bis zu einer Höhe von maximal 300,- Euro pro Ensemble gefördert.

Bewerbungen sind bis zum 20. Februar möglich. Vergeben wird nach dem Prinzip „first come first serve“ unter den Bewerbungen, die die Kriterien erfüllen.

Die vollständige Ausschreibung inkl. der erforderlichen Bewerbungskriterien und -unterlagen finden Sie  PDF hier.

 

Exportförderung für den Tanz - Sonderausschreibung: Reise zum TPAM Performing Arts Meeting in Yokohama, Februar 2018

Kurzfristig hat sich die einmalige Möglichkeit ergeben, sich am  TPAM Performing Arts Meeting in Yokohama zu beteiligen. Der DTD kann den Besuch von drei Tanzkompanien fördern und erstmalig - in Kooperation mit ONDA (l‘Office national de diffusion artistique) und zwei portugiesischen Partnern - eine Begleitung der Geförderten ermöglichen: Neben einem vorbereitenden Coaching, wird eine Broschüre und eine gemeinsame Präsentation der Kompanien sowie ein Empfang realisiert.

Bewerbungsfrist ist abgelaufen.

In einem Auswahlgespräch mit Anne-Cathrin Lessel (LOFFT, Leipzig) und Kertsin Evert (K3 - Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg) wurden die Bewerbungen diskutiert. Folgende wurden für die Förderung/Reise nach TPAM ausgewählt:

Helge Letonja / steptext dance project

Paula Rosolen / Haptic Hide

Stephanie Thiersch / MOUVOIR

Weitere Informationen zur Förderung können Sie der Ausschreibung inkl. der erforderlichen Bewerbungskriterien und -unterlagen finden Sie  PDF hier.

 

Exportförderung für den Tanz - das Programm

Seit September 2016 fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit insgesamt 100.000 Euro das Pilotprojekt „Verwertungs- und Exportförderung im Markt für die Darstellenden Künste – Fokus Tanz“, das der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) – gemeinsam mit transmissions GbR und Feldstärken GmbH – entwickelt hat. Der DTD hat die Trägerschaft des Projekts, das bis Ende 2018 läuft, übernommen und wird in der Umsetzung und Abwicklung von der transmissions GbR unterstützt.

Ziel des Programms ist die Stärkung der Sichtbarkeit des in Deutschland produzierten zeitgenössischen Tanzes, speziell durch die Unterstützung von Netzwerktätigkeiten: Im Vordergrund steht die Schaffung neuer Kontakte zwischen Tanzensembles und Veranstalter*innen, Kurator*innen und potenziellen Koproduzent*innen. 

Das Programm umfasst drei Module: (1) Förderung von Reise- und Aufenthaltskosten bis zu 70 % für den Besuch von Repräsentant*innen deutscher Tanzkompanien bei nationalen und internationalen Tanzmessen, -plattformen und -festivals, (2) Expert*innentreffen, Schulungen und Coachings zur Vermittlung von Know-How für die Durchführung sowie Vor- und Nachbereitung solcher Veranstal-tungen, (3) Stärkung der medialen Präsenz deutscher Tanzensembles auf www.danceinfo.de.

Aktuelle Informationen zum Programm - inkl. der nächsten geplanten Ausschreibungen und Expert*innentreffen - finden Sie  PDF hier.

Fragen und Anregungen zum Pilotprojekt „Exportförderung für den Tanz“ nehmen wir sehr gerne entgegen!

 

Kontakt für weitere Informationen, Fragen und Anregungen:

Dachverband Tanz Deutschland 

Jana Grünewald, Michael Freundt 

Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Tel. 030 / 37 44 33 92

 info(at)dachverband-tanz.de 

 www.dachverband-tanz.de 

IMPRESSIONEN Tanz medial - Treffpunkt für Tanzschaffende und Medienfachleute

FOTO Maxim Wittenbecher

Tanz medial

Ein Fachforum des Dachverband Tanz Deutschland und der Tanja Liedtke Stiftung

22. / 23. Mai 2017 | Leipzig | LOFFT. Das Theater | Oper Leipzig | Media City Atelier

 

Im Tanzjahr 2016 starteten die Tanja Liedtke Stiftung und der Dachverband Tanz die gemeinsame Initiative „Tanz medial“, um die mediale Präsenz des Tanzes zu stärken. Tanz als künstlerische Ausdrucksform – physisch präsent und intellektuell reflektiert, emotional und visuell – einem großen Publikum nahe zu bringen, ist dabei das langfristige Ziel.

In drei Gesprächsforen, mit Projektpräsentationen, Diskussion technischer und ästhetischer Entwicklungen sowie öffentlichen Veranstaltungen, brachte „Tanz medial“ über 100 Tanzschaffende, Tanzfilmer*innen, Wissenschaftler*innen, Medienfachleute und Kulturförderer zusammen.

Erstmals kamen die unterschiedlichen Akteure im Bereich des „Tanz medial“ zusammen:

Tanzfilmer*innen diskutierten mit Filmproduzent*innen, wie der Tanz auf der Bühne in die Sprache des Films übersetzt werden kann. Tanzfilmfestivals wie „POOL“, „Tanzrauschen“ oder „Choreographic Captures“ zeigten das enorme Publikumsinteresse am Tanz im Film und der Videotanzkunst. Zukunftsweisende Technologien wie 3D und 360°-Aufnahmen wurden im Fraunhofer Heinrich Hertz Institut und im Media City Atelier vorgestellt und mit Tanzschaffenden experimentell erprobt.

Internetplattformen wie  www.numeridanse.tv und  www.tanzweb.org zeigen, wie attraktiv zeitgenössischer Tanz im Internet präsentiert werden kann. Auf redaktionell betreuten Internetplattformen wird die Vielfalt des Tanzes auch im Kontext der jüngeren Geschichte des Tanzes erlebbar.

Schauen Sie sich hier  IMPRESSIONEN von unserem Fachtag in Leipzig an oder lesen Sie unsere Broschüre:

 PDF Download Broschüre TANZ MEDIAL

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen |  Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland e.V. |   www.kulturstiftung-bund.de/tanzland 

 

Der TANZLAND - Fonds für Gastspielkooperationen der Kulturstiftung des Bundes in Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland, fördert die langfristige Zusammenarbeit von Tanzensembles mit den Theaterhäusern der INTHEGA. 

Die 13 Gastspiel-Kooperationen aus der ersten Förderrunde werden jetzt durch acht weitere Partnerschaften ergänzt, die in den kommenden Jahren ein intensives Tanz- und Vermittlungsprogramm in kleineren Städten anbieten werden. 

Die Jury – bestehend aus Dr. Christiane Theobald, stellvertretende Intendantin des Staatsballetts Berlin, Tarek Assam, Ballettdirektor des Tanzcompagnie Gießen und Werner Müller, Intendant des Inthega-Theaters Fürth – stellte fest, dass es in dieser zweiten Förderrunde gelungen ist, auch kleine Bühnen zu aktivieren, die bisher nur sehr selten oder gar keinen zeitgenössischen Tanz gezeigt haben. 

Durch die Förderung kann nun ein dauerhaftes Programm für das lokale Publikum entwickelt werden, das dazu einlädt, Tanz auf der Bühne live erlebbar zu machen. Zusätzlich werden Vermittlungsangebote entwickelt und Workshops mit den Ensembles initiiert, die dazu beitragen sollen, die Arbeit der Kompagnien besser kennenlernen zu können. So entstehen Partnerschaften, die über den reinen Gastspielbetrieb hinaus nachhaltige Bindungen zwischen den Ensembles und dem Publikum ermöglichen. Vier der ausgewählten Ensembles sind fest verankert an einem Stadt-und Staatstheater, vier von ihnen arbeiten als freie Kompagnien.

In der ersten Antragsrunde wurden die Gastspielkooperationen gefördert zwischen:

  • Stadt Arnsberg mit dem MichaelDouglas Kollektiv
  • Aschaffenburg mit dem Ballett des Musiktheater im Revier
  • Bremerhaven mit der Compagnie Toula Limnaios
  • Düren mit der Compagnie IreneK.
  • Eschborn mit Célestine Hennermann & Team
  • Theater Gütersloh mit dem Ballett Dortmund
  • Theater Hameln mit dem Tanztheater Braunschweig
  • Kulturhaus Lüdenscheid mit Billinger&Schulz
  • Neuburg a.d. Donau mit dem Nordharzer Städtebund Theater
  • Villingen-Schwenningen mit dem Bayerischen Juniorballett
  • Vöhringen mit dem Sorbischen National Ensemble Bautzen
  • Waldkraiburg mit dem Ballett Pforzheim
  • Theater Wolfsburg mit der janpusch.company

 

In der zweiten Antragsrunde werden die Gastspielkooperationen gefördert zwischen:

  • Stadttheater Herford und Deutsche Tanzkompanie (Neustrelitz)
  • Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck und tanzmainz
  • Veranstaltungsring Metzingen e.V. und Ballett Pforzheim
  • Lessingtheater Wolfenbüttel und Ensemble Dance On
  • Kulturbüro der Stadt Offenburg und Company Nanine Linning
  • Amt für Kultur der Stadt Aalen und Posterino Dance Company (München)
  • Salzlandtheater Staßfurt und Theater Koblenz
  • Kulturverein Winsen (Luhe) e.V. und steptext dance project (Bremen)

 

Im kommenden Jahr werden sich die Aktivitäten des Programmes darauf konzentrieren, die laufenden Projekte intensiv zu begleiten und durch Netzwerktreffen und Workshops Impulse für die weitere Zusammenarbeit zu geben. Dabei steht die Frage nach einer engagierten Publikumsarbeit in der Fläche und der Qualifizierung von Vermittlungsarbeit im Vordergrund. 

 

Weitere Informationen unter  www.tanzland.org.

 

Kontakt: Sabine Reich | Programmleitung TANZLAND

Dachverband Tanz Deutschland,  Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

 info(at)tanzland.org |  www.tanzland.org

DEUTSCHER TANZPREIS 2018

Mit dem DEUTSCHEN TANZPREIS 2018 werden überragende Persönlichkeiten des Tanzes in Deutschland geehrt. Das künstlerische Schaffen der Choreograf*innen und Tänzer*innen steht im Mittelpunkt, gleichwohl können auch Persönlichkeiten der Pädagogik, Publizistik, Wissenschaft oder anderer Bereiche des Tanzschaffens vorgeschlagen werden.


Mit einem Tanzpreis AKTUELL können zudem herausragende Interpret*innen und Ensembles wie auch besondere Entwicklungen in der Tanzlandschaft gewürdigt werden. Dies können sowohl zukunftsorientierte Initiativen, modellhafte Konzepte wie auch außergewöhnliche Produktionen sein.

Schirmherr des DEUTSCHEN TANZPREIS ist Prof. Dr. Norbert Lammert.

Frist für die Einreichung der Vorschläge war der 8. Januar 2018. 


Die Preisverleihung wird am 22. September 2018 im Aalto-Theater Essen stattfinden.

1983 wurde der Deutsche Tanzpreis erstmalig verliehen. Der Deutsche Berufsverband für Tanzpädagogik e.V. (DBfT) ehrte mit diesem Preis Persönlichkeiten, die sich um den künstlerischen Tanz in Deutschland in besonderer Weise verdient gemacht haben. Von 2004 bis 2016 übernahm der Förderverein Tanzkunst Deutschland e.V. die jährliche Verleihung des Preises und wurde dabei vom DBfT als organisatorischem Partner unterstützt.

Eine beeindruckende Übersicht zu den Preisträgern finden Sie  hier.

2017 wurde der Deutsche Tanzpreis an den Dachverband Tanz Deutschland e.V. (DTD) als zukünftigem Träger übergeben. Der Dachverband realisiert die Preisverleihung in enger Kooperation mit der Stadt Essen. Der Deutsche Tanzpreis wird gefördert durch die Stadt Essen, das Land Nordrhein-Westfalen und den Dachverband Tanz Deutschland, aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das neue Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund startet im Juni 2017

Am 14. Juni 2017 wurde das neue Exzellenz-Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin erstmals öffentlich vorgestellt.

Die gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien richtet sich an etablierte Künstler*innen, Ensembles und Produktionsstrukturen mit internationaler Ausstrahlung. Ziel ist die Förderung substantieller Projekte, die zur künstlerischen wie strukturellen Weiterentwicklung des Tanzes in Deutschland beitragen.

Die Antragsfrist für die erste Förderrunde war der 15. November 2017. 

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist das Ergebnis eines intensiven Dialogs zwischen Tanz fördernden Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Das Programm ist ein erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit und Teil einer langfristig aufzubauenden Tanzförderung Stadt-Land-Bund. Seit 2012 wird dieser Prozess kontinuierlich von einer Initiativgruppe begleitet, die ausgehend von den Treffen und der Kommunikation mit der Tanzszene die konzeptionellen Rahmenbedingungen entwickelte. Sie bildete sich aus dem Dachverband Tanz Deutschland, der DIEHL+RITTER gUG, K3 – Zentrum für Choreographie Hamburg, Tanzbüro Berlin und TanzSzene Baden-Württemberg. 

Das Programm basiert auf einem Beschluss des Deutschen Bundestags. Im Rahmen des parlamentarischen Verfahrens zum Bundeshaushalt 2017 wurden vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags Mittel i.H.v. 5,625 Mio. € für die Realisierung von TANZPAKT Stadt-Land-Bund freigegeben. 

Geplant ist eine mehrjährige Förderung von Projekten, die sich aus einer Finanzierung durch den Bund und einer Ko-Finanzierung in mindestens gleicher Höhe durch Kommunen, Länder und ggf. weiterer Förderer im Matchfunding zusammensetzt. Das Förderprogramm umfasst somit ein Gesamtvolumen von ca. 10,5 Mio. €.

Wesentlicher Bestandteil der Arbeit von TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist der stetige Dialog mit Kommunen und Bundesländern, um sie zu einem nachhaltigen und zukunftsweisenden Engagement für den Tanz zu bewegen. Um Projekte zu entwickeln, die überregional und modellhaft ausstrahlen, bedarf es eines besonderen Engagements in den Städten und Ländern sowie der Kooperation der Förderer – hierfür setzt nun die BKM mit dem neuen Förderprogramm ein wichtiges Signal.

Der  Dachverband Tanz Deutschland und die  DIEHL+RITTER gUG werden das Förderprogramm in kooperativer Trägerschaft durchführen. Die DIEHL+RITTER gUG ist verantwortlich für die Konzeption, Ausformung und Durchführung des neu eingerichteten Förderfonds.

Der Dachverband Tanz Deutschland ist verantwortlich für den gesamten kulturpolitischen Prozess, um auch auf kommunaler und Länderebene Projekte zu verstetigen und den Tanz zu stärken. 

 

 

Kontakte

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Alexa Junge, Dachverband Tanz Deutschland 

Mariannenplatz 2, D-10997 Berlin 

Tel. 030 / 37 44 33 92

 presse(at)dachverband-tanz.de

 

Kulturpolitische Beratung, Information etc. beim Dachverband Tanz Deutschland

Bea Kiesslinger, Projektleitung kulturpolitischer Dialog

Tel. 0179 / 699 05 82 // 030 / 37 44 33 92

 b.kiesslinger(at)dachverband-tanz.de

 

Antragsberatung und allgemeine Fragen zum Förderfonds bei der DIEHL+RITTER gUG

Riccarda Herre und Isabel Niederhagen, Projektleitung Förderfonds

Tel. 030 / 81 82 82 33

 tanzpakt(at)diehl-ritter.de

DIEHL+RITTER gUG, Crellestraße 29-30, 10827 Berlin

 

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz

 

Presseinformation zum Download  PDF deutsch Version /  PDF english Version

Neue Perspektiven für den Deutschen Tanzpreis im Tanzjahr 2016

PRESSEINFORMATION 

Neue Perspektiven für den Deutschen Tanzpreis im Tanzjahr 2016

Internationalität und Vielfalt des gegenwärtigen Tanzschaffens stehen zukünftig im Fokus

Essen / Berlin, 14. Dezember 2016 – Die Stadt Essen und der Dachverband Tanz Deutschland haben vereinbart, den Deutschen Tanzpreis gemeinsam auf eine zukunftsfähige Basis stellen.

Der Deutsche Tanzpreis ist ein herausragendes Ereignis für den Tanz in Deutschland, mit großer Tradition wie auch künstlerisch und kulturpolitisch bedeutender Wirkung. In Zukunft soll der Preis noch stärker die Vielfalt des gegenwärtigen Tanzschaffens repräsentieren und auf neue Weise zu einem national und international ausstrahlenden Ereignis werden. Auch zukünftig wird die Preisverleihung in Essen ausgerichtet, Ort der Preisverleihung soll weiterhin das Aalto-Theater sein. 

Die Trägerschaft wird beim Dachverband Tanz Deutschland (DTD) liegen. Die Stadt Essen und der Dachverband Tanz Deutschland werden in die konzeptionellen Überlegungen sowohl die Theater und die Philharmonie GmbH der Stadt Essen als auch den Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik und die Mitglieder des Fördervereins Tanzkunst Deutschland einbeziehen. Für die Finanzierung des Preises sollen öffentliche Förderer sowie weitere Unterstützer und Sponsoren gewonnen werden. Der Schirmherr Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert bleibt weiterhin dem Deutschen Tanzpreis verbunden.

Durch die Neukonzeption soll sich die bisherige Würdigung herausragender Persönlichkeiten des Balletts und Tanztheaters mit der Öffnung hin zum gesamten gegenwärtigen Tanzschaffen verbinden. 

Im Tanzjahr 2016 ist dieser Impuls eine weitere starke Initiative für die Sichtbarkeit des Tanzes. 

Fachtag Darstellende Künste | 14.–16.09.2017, Dresden

 

Kreative Allianzen für eine demokratische Öffentlichkeit
Tanz- und Theaterschaffende diskutierten in Dresden kulturpolitische Strategien

 

Am Samstag, 16.9.2017, ging der dreitägige Fachtag Darstellende Künste zu Ende, der rund 70 Tanz- und Theaterschaffende aus ganz Deutschland mit Dresdner Künstler*innen und Vertreter*innen der Kulturverwaltung und Kulturpolitik zusammenbrachte. 

Initiiert vom Verein Villa Wigman für TANZ und konzipiert in Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste wurde der Fachtag vom 14. bis 16. September in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden ausgerichtet. 

Die Teilnehmer*innen bekräftigten die Bedeutung einer Kulturpolitik, die sich als Gesellschaftspolitik begreift und das Ziel verfolgt, demokratische Auseinandersetzung zu stärken und Partizipation zu ermöglichen.

Die Darstellenden Künste – die Tanz- und Theaterhäuser wie auch die Freie Szene – bilden einen Kern der kritischen Bürgerschaft, welche die Entwicklung einer demokratischen Öffentlichkeit ganz wesentlich mitgestalten. Wie wichtig dabei auch eine starke Freie Szene als kritische Stimme, künstlerischer Stachel wäre, wurde in Dresden einmal mehr deutlich. Dresden – von außen noch immer als die Stadt der Pegida wahrgenommen – muss seine Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 auch als Aufgabe zur Entwicklung einer vielfältigen, kritischen Kunstszene begreifen. 

Künstlerische Qualität und professionelles Arbeiten erfordern angemessene Fördermittel und zeitgemäße Produktionsstrukturen. In der Debatte zeigte sich, dass nach wie vor nur geringe Fördersummen für die freien Darstellenden Künste zur Verfügung stehen. In vielen Kommunen beträgt die Einzelförderung nur einige Tausende Euro. Die Ergänzung durch Landesmittel gelingt nur wenigen. Ohne ergänzende Förderung durch die Ländermittel sind nur kleinste Produktionen möglich. Honoraruntergrenzen sind kaum einzuhalten. Der Eigenanteil für Förderprogramme des Bundes fehlt zumeist.

Ausgehend von dieser Bestandsaufnahme diskutierten die Teilnehmer*innen des Fachtags die Arbeitsschritte zur Veränderung dieser prekären Situation. Erfolgreiche Entwicklungen aus Basel, Bremen, Frankfurt am Main und Freiburg bestätigten die Bedeutung eines langfristigen Dialogs aller Akteure. Freie Künstler*innen, Spielstätten und Produktionshäuser dürfen sich nicht als Konkurrenten, sondern müssen sich als Partner nicht nur in künstlerischen, sondern auch in kulturpolitischen Strategien begreifen. Ihnen wiederum stehen – so das Ziel – Kulturverwaltungen nicht als Kontrahenten, sondern gleichfalls als Partner gegenüber. Denn es gilt, den Beitrag der Kultur für die Entwicklung der Stadtgesellschaft in allen Politikfeldern deutlich zu machen. 

Hierfür, darüber waren sich die Teilnehmer*innen einig, braucht es klare Argumente, überzeugende Konzepte, einen langen Atem und starke Allianzen.

Beispielhaft für diesen Prozess ist die Unterstützung, welche der Villa Wigman für TANZ e.V. für sein Vorhaben erhält, die ehemalige Wohn- und Wirkungsstätte von Mary Wigman als Produktionsort für die zeitgenössische Kunst zu entwickeln. Die Villa Wigman soll Teil eines kreativen, künstlerisch und kulturpolitisch starken Netzwerks der Darstellenden Künste werden, Identifikationsort für Tanz- und Theaterschaffende, offen für interdisziplinäre Kooperationen in der städtischen Kulturlandschaft und international vernetzt. 

Der Fachtag Darstellende Künste war Teil des Projekts „Bautzner Str. 107, Past Present Future“ des Villa Wigman für TANZ e.V., gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie der Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz, in Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste.

Konzept und Programmleitung: Johanna Roggan und Michael Freundt

Organisation: Josefine Wosahlo und Nicole Fiedler

 

„Bautzner Straße 107, Past Present Future“ 

Ein TANZFONDS ERBE Projekt des Villa Wigman für TANZ e.V.

Konzept und Künstlerische Leitung: Katja Erfurth, Johanna Roggan, Anna Till und Isaac Spencer

Projektleitung: Josefine Wosahlo

PR & Öffentlichkeitsarbeit: Isolde Matkey

Projektassistenz: Heike Zadow

 www.villa-wigman.de

Botschaft zum Welttanztag 2017

Botschaft zum Welttanztag 2017
Von Trisha Brown

 

Ich bin Tänzerin geworden, weil ich unbedingt fliegen wollte. Die Überwindung der Schwerkraft hat mich schon immer beschäftigt und bewegt. Meine Tänze enthalten keinen verborgenen Sinn. Es sind spirituelle Übungen in physischer Form.

Der Tanz kommuniziert und erweitert die universelle Sprache der Kommunikation, indem er Freude und Schönheit gebiert und das menschliche Wissen vertieft.  Im Tanz geht es um Kreativität…immer wieder… im Denken, im Schaffen, im Tun und im Vorführen. Unsere Körper sind ein Ausdrucksmittel, nicht ein Repräsentationsmedium. Dieser Gedanke setzt unsere Kreativität frei, und darin liegen die wesentliche Lektion und das große Geschenk des Kunstschaffens. 

Das Leben einer Künstlerin oder eines Künstlers endet nicht mit dem Alter, wie manche Kritiker glauben. Der Tanz besteht aus Menschen, aus Menschen und Ideen. Als Publikum können Sie den kreativen Impuls mit nach Hause nehmen und auf Ihren Alltag übertragen.

 

*Diese Botschaft richtet sich an Tanzschaffende und Tanzbegeisterte in aller Welt. Sie wird darüber hinaus als Hommage an Trisha Brown veröffentlicht, die am 18. März 2017 verstorben ist.

Diese Botschaft wurde von Browns enger Mitarbeiterin Susan Rosenberg aus den Schriften und Statements der Künstlerin zusammengestellt. Sie vermittelt die Vision ihrer Arbeit und die Werte, die sich darin spiegeln. 

 

Der Welttanztag

Das Internationale Theaterinstitut freut sich ankündigen zu können, dass nach Lemi PONIFASIO (Samoa und Neuseeland), Israel GALVAN (Spanien), Mourad MERZOUKI (Frankreich), LIN Hwai-min (Taipeh, China) and Sidi Larbi CHERKAOUI (Belgien), in diesem Jahr Trisha BROWN (USA), Tänzerin, Choreografin und künstlerische Leiterin der Trisha Brown Company, die Verfasserin der Botschaft zum Welttanztag ist.

Seit seiner Einführung im Jahr 1982 bietet der Welttanztag, der am 29. April, dem Geburtstag des Erfinders des modernen Balletts Jean-Georges Noverre gefeiert wird, alljährlich die Gelegenheit, den Tanz und seine Universalität, die alle politischen, kulturellen und ethnischen Grenzen überwindet, zu würdigen.

Das Internationale Theaterinstitut bittet zu diesem weltweit begangenen Anlass jedes Jahr eine herausragende Persönlichkeit des Tanzes darum, eine Botschaft zu verfassen. Diese Botschaft wird in mehr als 20 Sprachen übersetzt und über das Netzwerk des ITI (mit seinen über 100 Mitgliedern) sowie über Tanzinstitutionen auf der ganzen Welt verbreitet.

Darüber hinaus fördert das ITI unterschiedliche Aktivitäten zur Feier des Welttanztag im In- und Ausland. Alle aus diesem Anlass  stattfindenden Preisverleihungen, Benefiz-Vorstellungen zugunsten von Organisationen, Einzelpersonen oder bestimmten Themen und Anliegen, die im Zusammenhang mit der Tanzkunst stehen, sowie Konferenzen, Begegnungen mit Tänzern und andere Aktivitäten sind auf einer Weltkarte verzeichnet, die auf der Website des Internationalen Tanztags ( www.international-dance-day.org) zu finden ist. Das ITI begeht den Welttanztag 2017 mit einem Gipfeltreffen in Shanghai vom 27. – 29. April.

 PDF Botschaft zum Welttanztag 2017

INTERNATIONALISIERUNGSINITIATIVE TANZ

Dem Dachverband Tanz war es gemeinsam mit dem NATIONALEN PERFORMANCE NETZ 2013 gelungen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags dem damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien neue Mittel für die gezielte Förderung von Tanzprojekten aus Deutschland und deren internationale Ausstrahlung bereitstellt. Die Freigabe der Mittel verdankt sich dem besonderen Engagement von Rüdiger Kruse MdB (CDU), Hauptberichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags.

Damit ist es möglich, die mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes bereits erprobte  NPN-Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln des BKM fortzuführen. Ziel der NPN-Koproduktionsförderung Tanz ist es, die Mobilität, den Austausch und die Kooperation zwischen Künstlern, Veranstaltern und Produzenten sowohl überregional als auch international zu unterstützen und die Entstehung neuer Tanzproduktionen zu fördern, die möglichst über solistische oder kleinteilige Formate hinausgehen.

Zur internationalen Promotion und nachhaltigen Vernetzung von zeitgenössischem Tanz aus Deutschland startete 2013 ein neues Fördermodell – die  NPN-Gastspielförderung Tanz International nach dem Vorbild der inländischen NPN-Gastspielförderung. Sie richtet sich an Multiplikatoren sowie Veranstalter im Ausland und fördert diese, wenn sie in Deutschland entstandene Produktionen einladen und bestimmte Mindestgagen anbieten, die an den in Deutschland üblichen Sätzen orientiert sind.

Die Administration beider Fördermodelle liegt bei  JOINT ADVENTURES. Sämtliche Förderanträge sind hier einzureichen und werden hier geprüft. Eine Fachjury entscheidet über die Förderungen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht ein innovatives Fördermodell, das für den Tanz aus Deutschland mehr Kontinuität in der künstlerischen Arbeit und größere internationale Ausstrahlung sichert.

 

Evaluierung der Gastspiel- und Koproduktionsförderung

Die Zuwendungsempfänger werden gebeten, dem Dachverband Tanz Deutschland die Daten zu den Gastspielen und den Koproduktionen mitzuteilen. Die jeweiligen Evaluierungsbögen finden Sie unten stehend zum Download.

Auf diese Weise dokumentieren wir die Effizienz und den Erfolg des NPN gegenüber Bund und Ländern.

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Formular an folgende Adresse:

Dachverband Tanz Deutschland, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

oder per Mail an:  mobility(at)dachverband-tanz.de


 PDF Evaluierung Gastspielförderung Tanz International /  PDF Evaluation International Guest Performance
 PDF Evaluierung Koproduktionsförderung Tanz /  PDF Evaluation Co-Production

 

 

Archive platform

German dance archives are safeguarding a large treasure: not only approximately one million documents on dance history, not only manuscripts, letters and critiques – they also have photos, costumes, films and videos. This cultural heritage must be conserved and made available to coming generations, even beyond national borders. 

Five dance archives – Akademie der Künste Berlin, Deutsches Tanzarchiv Köln, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, Mime Centrum Berlin and the Tanzarchiv Leipzig – have been working together as the Verbund deutscher Tanzarchive (VdT) since 2007.

They are working together to present their collections on the internet. This means, above all, they are working on solutions to the enormous legal, technological and material difficulties that are connected to this step.

The digitalization and online presence of the material should give answers to artistic and scientific questions, but it should also give a broad public access to dance’s diversity as it is already available in other European neighbor states (especially France, Belgium and England).

More information: www.tanzarchive.de

Tanzjahr Deutschland 2016

DANCE NOW – 2016 ist Tanzjahr!

2016 wird ein besonderes Jahr für den Tanz: Unter Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, findet das Tanzjahr Deutschland 2016 statt.

 „Das Tanzjahr Deutschland ist eine von vielen Partnern im Tanzbereich getragene konzertierte Aktion, für die ich gern die Schirmherrschaft übernommen habe. Für die Kommunikation der vielfältigen kulturellen und integrativen Wirkungen des Tanzes in der Gesellschaft wünsche ich der Initiative viel Erfolg“, so Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Die Website zum Tanzjahr, die alle Veranstaltungen und Aktivitäten für 2016 bündelt, ist jetzt online:  www.tanzjahr2016.de.

Das Tanzjahr Deutschland 2016 ist eine Kampagne der Tanzszene – initiiert durch das Künstlerhaus Mousonturm, welches die Tanzplattform ausrichtet, den Tanzkongress und die internationale tanzmesse nrw sowie den Dachverband Tanz Deutschland.

Erstmals finden die drei großen Tanzereignisse in Deutschland, die ein beträchtliches nationales und internationales Publikum anziehen, innerhalb eines Jahres statt: Die Tanzplattform Deutschland als das bedeutendste Festival des in der Bundesrepublik produzierten zeitgenössischen Tanzes (Frankfurt, 02.-06.03.), der Tanzkongress als einzigartiges internationales Kreativ- und Reflexionsforum der Kulturstiftung des Bundes (Hannover, 16.-19.06.) sowie das größte professionelle Branchentreffen, die internationale tanzmesse nrw, die als Netzwerkveranstaltung und internationales Festival Künstler und Publikum verbindet (Düsseldorf, 31.08-03.09.). 

Die verschiedenen Facetten und Botschaften des Tanzjahres werden darüber hinaus durch eine Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen sichtbar gemacht. Hochkarätige Expertentreffen wie der Europäische Kongress der Tanzmedizin und das Internationale Treffen der Tanzarchive, Symposien zur Tanzpädagogik und Tanzforschung, das Tanztreffen der Jugend und viele weitere publikumswirksame Veranstaltungen tragen die Kunstform Tanz in alle Bereiche der Gesellschaft. Die deutschen Tanzfestivals, Ballett- und Tanztheatercompagnien verknüpfen ihre Premieren und Produktionen mit der Initiative des Tanzjahres. 

Damit können zum einen der intellektuelle Reichtum und die enorme Vielfalt des Tanzes verdeutlicht, aber auch die Potenziale dieser Kunstform für Bildung, Kreativität, Gesundheit und Integration aufgezeigt werden. 

Machen Sie mit!

Tanzjahr präsentiert das Netzwerk Tanz auf dieser Webseite lebendig in all seinen Facetten. Jede/r Tanzschaffende kann mitmachen und seine Informationen platzieren.

Nutzen Sie die  Online-Werkzeuge, die wir Ihnen zur Verfügung stellen, um Ihre Arbeit im Internet reichhaltig und effizient zu platzieren.

Die Tanzplattform Deutschland

Die TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND (TPD) versteht sich als Forum zur Präsentation aktueller Entwicklungen und innovativer Strömungen im zeitgenössischen Tanz in Deutschland. Sie wurde 1994 ins Leben gerufen und war anfangs als Vorauswahl für den renommierten Choreografenwettbewerb "Les Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis" gedacht.

Sie richtet sich an Gäste aus dem In- und Ausland, an Kulturveranstalter, die Fachpresse und ein interessiertes Publikum und präsentiert innerhalb von wenigen Tagen ein breites Spektrum an Tanzproduktionen. Die TPD ist ein Ort des Austauschs und eine lebendige Kontaktbörse für Tanz- und Kulturschaffende.

Als Biennale konzipiert findet sie in wechselnden deutschen Städten statt. Bisherige TPD-Orte waren Berlin (1994), Frankfurt am Main (1996), München (1998), Hamburg (2000), Leipzig (2002), Düsseldorf (2004), Stuttgart (2006), Hannover (2008), Nürnberg (2010), Dresden (2012) und Hamburg (2014), Frankfurt am Main (2016).

PACT ZOLLVEREIN IST AUSRICHTER DER  TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND 2018.

Ko-Veranstalter > Hebbel am Ufer, Berlin, TanzWerkstatt, Berlin, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, JOINT ADVENTURES, München, Kampnagel Internationale Kulturfabrik, Hamburg, euro-scene, Leipzig, tanzhaus nrw, Düsseldorf, Theaterhaus, Stuttgart, Tanz/Theater e.V., Hannover, KunstKulturQuartier, Nürnberg, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt a.M..

Das ITI Deutschland und das Goethe-Institut sind Partner der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND.

 Weitere Informationen

INTANGIBLE CULTURAL HERITAGE AND INNOVATION

Everyone seems to be talking about innovative models to digitalise cultural heritage. Here, the intangible elements of cultural heritage have an especially complex and exciting role – in the performing arts, in folklore and rituals.

Together with its partners in various European networks, the Dachverband Tanz Deutschland in cooperation with the International Theatre Institute is offering a three-day workshop on questions related to the digitalisation of the intangible cultural heritage forms of expression. We intend to take dance – in all its forms – as an example for a very complex issue in the context of documentation and visualisation. As a volatile art form the preservation of dance – also for future generations – is a tricky, but important question. Thus, looking at the possibilities of its digitalisation and visualisation is a very challenging and fascinating task.

We would like to invite you to present your experiences in documenting and visualising intangible cultural heritage at this workshop – whether in a conventional form with audio/visual media or with advanced technologies related to 3D-digitalisation, whether your work is directly related to dance or other forms of intangible cultural heritage, whether your interest lies in aesthetic or technical developments.

Come and share the latest knowledge with European partners and a new generation of academics and artists; find new partners for future EU-projects! In Berlin’s inspiring atmosphere, European networks, technology partners, artists and cultural institutions will meet to discuss the future of digitalising intangible cultural heritage. In short lectures and presentations, young academics from the academic networks will report on the current state of research. Technology partners and research institutes will demonstrate recording methods. The practical workshops with artists will challenge technology and represent an opportunity to discuss aesthetic questions. The audience is invited to experience fascinating images and movement in 2D and 3D.

If you intend to take part in the workshop, please send us a message and – in case you intend to give a presentation – a paper (5000 characters maximum) by August 30th 2015. If you would like to give a practical workshop, please send us your idea and concept by the same deadline.

The workshop is realised in cooperation with the Gemeinsames Europasekretariat Deutscher Kultur-NGOs, (Joint Committee of German cultural NGOs), Mime Centrum Berlin / International Theatre Institute, Institut für Museumsforschung (Institute for Museum Research), Fraunhofer Heinrich Hertz Institute and the EU projects Initial Training Network for Digital Cultural Heritage (ITN-DCH); Four dimensions Cultural Heritage World (4D-CH-WORLD); Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities (DARIAH); European Video Dance Heritage (EVDH); European Network of Information Centres for the Performing Arts (ENICPA).

European Video Dance Heritage

Die Konferenz European Video Dance Heritage bildet den Auftakt des gleichnamigen EU-Projektes und richtet die Aufmerksamkeit auf das Kulturelle Erbe im Tanz, auf die Bewahrung und Sicherung in den Tanzarchiven wie auch die Sichtbarkeit dieses Schatzes im 21. Jahrhundert, seiner Präsentation in den TV-Medien und neuen Formaten/Plattformen im Internet.


Mit einer Vielzahl von hoch kompetenten Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Politik, (Neue) Medien, Technologie und Rechtswissenschaft sowie den wichtigsten Tanzarchiven Europas fragt die Konferenz nach dem Erbe und der Zukunft des Tanzes in der digital vernetzten Welt.

Das EU-Projekt European Video Dance Heritage umfasst eine zweijährige Analyse und ein experimentelles Programm, in denen sich die Projektpartner mit der Entwicklung eines audio-visuellen Gedächtnisses des Tanzes befassen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie ein solches Gedächtnis aufgebaut und das Tanzerbe schließlich jüngeren Generationen zugänglich gemacht werden kann. Die voranschreitende Entwicklung digitaler Technologien sowie die unterschiedlichen Zugänge zu Ressourcen spielen unweigerlich eine zentrale Rolle in dieser Auseinandersetzung.

Das EVDH-Projekt wird geführt vom Maison de la Danse. Wichtigster Co-organiser ist ein Konsortium, geführt vom Dachverband Tanz Deutschland. Zu diesem Konsortium gehören tanzhaus nrw / iDAS NRW, das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen, Tanzfonds Erbe / Diehl+Ritter gUG (haftungsbeschränkt). Das EU-Projekt bringt Partner aus Frankreich, Portugal, Spanien, Polen, Italien, Finnland, Österreich und Deutschland zusammen, wie auch die europäischen Netzwerke EDN (European Dance Network) und ENICPA (European Network of Information Centres for the Performing Arts).