UNSERE PROJEKTE UND FÖRDERPROGRAMME IM ÜBERBLICK

tanz digital

Der Dachverband Tanz koordiniert in Kooperation mit dem Verbund Deutscher Tanzarchive das neue Förderprogramm tanz digital. Es bildet den Start einer langfristigen Arbeit an der medialen Präsentation des Tanzes. tanz digital ist Teil des Programms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mit tanz digital sollen Tanzkünstler*innen, Tanzensembles und Institutionen des Tanzes (Spielstätten, Archive, Tanzschulen, Vermittlungsprojekte u.a.) in der medialen Präsentation künstlerischer Produktionen gestärkt und die Erprobung neuer technischer Mittel gefördert werden. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 30.000 €, für Kooperationen von Künstler*innen mit Archiven bis zu 40.000 €.

Möglich wird so ein modular und sukzessiv wachsendes Netzwerk von deutschen Ballettensembles und Tanztheatern, die innovative choreografische Formate für mediale Tanzproduktionen entwickeln und Live-Aufführungen (On-Demand) aus ihren Spielstätten per Stream verfügbar machen. Dabei sollen neue virtuelle Realitäten, 3D oder 360Grad Aufnahmen, sowie begleitende Dokumentationen und der Blick hinter die Kulissen den Tanz als immersives und interaktives Online-Erlebnis stärken.

Ein weiteres Ziel des Programms tanz digital besteht in der Unterstützung der Grundlagenarbeit für die Nutzer:innen und Produzent:innen-Communities und in der modellhaften Entwicklung von Finanzierungsmöglichkeiten, sowie der Klärung von redaktionellen und rechtlichen Fragen, die sich im Zuge der schnell voranschreitenden Digitalisierung für die Tanzkunst und deren Sichtbarkeit im Internet stellen.

Die Ausschreibung erfolgt am 29.03.2021, Antragsfrist ist der 10.05.2021. Bewilligte Projekte können ab frühestens 1. Juni bis spätestens 31. Dezember 2021 umgesetzt werden.

Für den 21. und 22. April plant der Dachverband Tanz Deutschland Informationsveranstaltungen via Zoom. Anmeldungen und Anfragen an: tanz-digital(at)dachverband-tanz.de.

Alle weiterführenden Informationen finden Sie in unserer Pressemeldung und in der Projektbeschreibung.

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen und dem Antragsformular.

DIS-TANZEN

Mit dem zweitteiligen Hilfsprogramm DIS-TANZEN - einem Förderprogramm für Soloselbständige Tanzschaffende (DIS-TANZ-SOLO) und der Impulsförderung für Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen (DIS-TANZ-IMPULS) - unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland e.V. den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Entwicklung und Erprobung neuer Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens gelegt. Ziel von DIS-TANZEN ist es, die einzelnen Akteur*innen des Tanzes in der Zukunft zu stärken und innovative Beispiele sowie Modelle für die gesamte Tanzszene entstehen zu lassen. Im Rahmen von DIS-TANZEN stehen Bundesmittel in Höhe von bis zu 10 Mio. Euro zur Verfügung.

Das Hilfsprogramm DIS-TANZEN ist Teil von „Neustart Kultur“, eine Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Alle Informationen unter: www.dis-tanzen.de

Video in Gebärdensprache

Förderprogramm DIS-TANZ SOLO einfach erklärt.

Wer kann sich bewerben?

Wie kann man sich bewerben?

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Wo kann man sich bewerben?

DEUTSCHER TANZPREIS

Der Deutsche Tanzpreis ist der renommierteste Preis für künstlerischen Tanz in Deutschland.

Er wird jährlich seit 1983 vergeben: 1983 bis 1986 durch den Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e.V. (DBfT) gemeinsam mit der Fachzeitschrift Ballett-Journal/Das Tanzarchiv, von 1987 bis 1994 allein durch den DBfT, seit 1995 in Verbindung mit dem DBfT durch den Verein zur Förderung der Tanzkunst in Deutschland e. V. und ab 2013 eigenständig durch den Förderverein Tanzkunst Deutschland.

Seit 2018 wird der Deutsche Tanzpreis durch den Dachverband Tanz Deutschland verliehen, gemeinsam gefördert durch die Stadt Essen, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und aus Mitteln des Bundes. Der zuvor undotierte Preis ist seit 2018 mit 20.000 Euro dotiert.

Als Träger der Deutschen Tanzpreises arbeitet der Dachverband Tanz Deutschland eng mit dem Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik und der Bundesdeutschen Ballett- und Tanztheaterdirektoren Konferenz zusammen.

Mit dem Deutschen Tanzpreis werden überragende Persönlichkeiten des Tanzes in Deutschland geehrt. Das künstlerische Schaffen der Choreograf*innen und Tänzer*innen steht im Mittelpunkt, gleichwohl können auch Persönlichkeiten der Pädagogik, Publizistik, Wissenschaft oder anderer Bereiche des Tanzschaffens vorgeschlagen werden.
Zudem sollen herausragende Interpret*innen und Ensembles wie auch besondere Entwicklungen in der Tanzlandschaft gewürdigt werden. Dies kann sich sowohl auf zukunftsorientierte Initiativen, modellhafte Konzepte wie auch auf außergewöhnliche Produktionen beziehen.


Alle Informationen unter: www.deutschertanzpreis.de

Symposium Positionen:Tanz

Der Dachverband Tanz Deutschland veranstaltet seit 2018 im Rahmen des Deutschen Tanzpreis unter dem Titel POSITIONEN:TANZ jährlich eine öffentliche Tagung, die sich mit aktuellen Fragen, Haltungen und Entwicklungen innerhalb der Tanzszene, der Kulturpolitik und der Gesellschaft auseinandersetzt und Diskussionen initiiert. 

Folgende Themen wurden bereits bearbeitet:

SYMPOSIUM POSITIONEN:TANZ #1 Die Zukunft des Tanzes – Künstler*innen, Kollektive, Kooperationen (2018)


SYMPOSIUM POSITIONEN:TANZ #2 Ethik (18. bis 19.10.2019)

Hier finden Sie den Flyer des Symposiums im Rahmen des Deutschen Tanzpreises 2019


SYMPOSIUM POSITIONEN:TANZ #3 Bedingungen – Qualitäten künstlerischer Arbeitsweisen und Arbeitsbedingungen (16. bis 17.10.2020)

Hier finden Sie den Flyer des Symposiums 2020.
Hier finden Sie die Dokumentation des Symposiums 2020 als PDF.


SYMPOSIUM POSITIONEN:TANZ #4 Zugänge schaffen – Diversität (AT) 21. bis 23. Oktober 2021 in Essen

Der Tanz versteht sich als gemeinschaftsbildende Kunstform. Dennoch wird vielen Tanzinteressierten der Zugang erschwert oder ist gar nicht sichtbar. Beim letztjährigen Symposium wurde deutlich: die internationale Tanzszene mag divers erscheinen, braucht aber in Puncto Diversität ein gutes Maß an Sensibilisierung. Eine strukturelle weiße Hegemonie ist hier ebenso spürbar wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen. Deshalb widmet sich das Symposium 2021 unter dem Oberthema „Zugänge schaffen“ der Diversität und der Sensibilisierung der Tanzszene. 2022 wird mit #Inklusion ein weiteres dringendes Thema im Zentrum des Symposiums stehen.

Das Symposium wird bereits in seiner Vorbereitung anders gedacht, Kurator*innen sind BIPOC (Black, Indigenous, People of Color) – Expert*innen aus der Tanzszene, die die Themen und Formate bestimmen werden. Dabei geht es darum zu sensibilisieren, versteckten oder unverstandenen Rassismus aufzudecken, sich mit Körperbildern und kulturell geprägten Sichtweisen des Tanzes auseinanderzusetzen. Auch der Urbane Tanz, der weitgehend divers geprägt ist, spielt dabei eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Kreativ-Transfer

Das Programm Kreativ-Transfer unterstützt die internationale Netzwerktätigkeit und Sichtbarkeit von Kompanien, Künstler*innen und Kreativen in den Bereichen Darstellende Künste, Bildende Künste und Games.

Zentraler Bestandteil des Programms ist die Förderung von Reisen zu internationalen Festivals, Messen und Plattformen, um es Kompanien, Künstler*innen und Games-Entwickler*innen sowie Produzent*innen, Galerist*innen und Projektraumbetreiber*innen zu ermöglichen, ihre Arbeiten zu präsentieren, neue Kontakte zu knüpfen und Koproduzent*innen und Auftraggeber*innen zu finden.

Begleitend werden Workshops, Info-Veranstaltungen und informelle Get-together in verschiedenen Städten in Deutschland und bei ausgewählten Festivals und Messen angeboten, um eine professionelle Vor- und Nachbereitung und damit eine inspirierende und nachhaltige Teilnahme auf diesen Veranstaltungen zu unterstützen. Die Workshops, Info-Veranstaltungen und Get-together richten sich an die Geförderten sowie andere Interessierte und dienen dem Austausch von Know-how und Erfahrungen unter Kolleg*innen sowie der Wissensvermittlung durch geladene Expert*innen.

Kreativ-Transfer wird über zwei Jahre (2019 – 2020) mit einem Gesamtvolumen von 400.000 Euro durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

Träger des Projekts ist der Dachverband Tanz Deutschland (DTD). In der Umsetzung kooperiert der DTD mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK), dem Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus e.V.  (ehemals Initiative Neuer Zirkus e.V.), dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG), der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK), game – Verband der deutschen Games-Branche und transmissions GbR.

Kreativ Transfer online: www.kreativ-transfer.de

Initiative Infoplus für Produzent*innen und Produktionsbüros

Mit der Initiative InfoPlus unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) seit 2012 den Austausch zwischen freischaffenden Produzent*innen und Produktionsbüros sowie zwischen lokalen Netzwerken und Tanzbüros. Bei den etwa zwei bis drei Mal im Jahr stattfindenden InfoPlus-Treffen geht es um den Austausch von Wissen und Erfahrungen, um das Entwickeln gemeinsamer (Förder-)Konzepte und Positionspapiere sowie um das informelle Netzwerken zwischen Kolleg*innen.

Bei den InfoPlus-Produzent*innen-Treffen stehen dabei folgende Themen im Vordergrund, die teilweise in Arbeitsgruppen vertieft werden: Selbstverständnis, Rolle und Position von freischaffenden Produzent*innen, Honorarkalkulation, Förderung von Produzent*innen und Produktionsbüros, internationale Vernetzung u.a.

Das im InfoPlus-Kreis entwickelte Projekt „Exportförderung – Fokus Tanz“ (2016-2018) bzw. „Kreativ-Transfer“ (2019- April 2021) unterstützt darüber hinaus mithilfe von Reisekostenförderungen die internationale Netzwerktätigkeit von Produzent*innen sowie mittels Workshops und Seminaren die Vermittlung von Know-how in diesem Bereich.

Die InfoPlus-Treffen alle freischaffenden Produzent*innen/Manager*innen/Agent*innen/Vertreter*innen von Produktionsbüros in den Darstellenden Künsten, die professionell als solche arbeiten (wollen) – Nachwuchs-produzent*innen sind genauso willkommen wie „alte Hasen“.

TANZPAKT Stadt-Land-Bund

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz.

Die Initiative richtet sich an etablierte Künstler*innen, Ensembles und Produktionsstrukturen mit internationaler Ausstrahlung. Ziel ist die Förderung substantieller Projekte, die zur künstlerischen wie strukturellen Weiterentwicklung des Tanzes in Deutschland beitragen.

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist das Ergebnis eines intensiven Dialogs zwischen Tanz fördernden Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Das Programm ist ein erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit und Teil einer langfristig aufzubauenden Tanzförderung Stadt-Land-Bund. Seit 2012 wird dieser Prozess kontinuierlich von einer Initiativgruppe begleitet, die ausgehend von den Treffen und der Kommunikation mit der Tanzszene die konzeptionellen Rahmenbedingungen entwickelte. Sie bildete sich aus dem Dachverband Tanz Deutschland, der DIEHL+RITTER gUG, K3 – Zentrum für Choreographie Hamburg, Tanzbüro Berlin und TanzSzene Baden-Württemberg.

Wesentlicher Bestandteil der Arbeit von TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist der stetige Dialog mit Kommunen und Bundesländern, um sie zu einem nachhaltigen und zukunftsweisenden Engagement für den Tanz zu bewegen. Um Projekte zu entwickeln, die überregional und modellhaft ausstrahlen, bedarf es eines besonderen Engagements in den Städten und Ländern sowie der Kooperation der Förderer – hierfür setzt nun die BKM mit dem neuen Förderprogramm ein wichtiges Signal.

Der Dachverband Tanz Deutschland und die DIEHL+RITTER gUG werden das Förderprogramm in kooperativer Trägerschaft durchführen. Die DIEHL+RITTER gUG ist verantwortlich für die Konzeption, Ausformung und Durchführung des neu eingerichteten Förderfonds.

Der Dachverband Tanz Deutschland ist verantwortlich für den gesamten kulturpolitischen Prozess, um auch auf kommunaler und Länderebene Projekte zu verstetigen und den Tanz zu stärken. 

Alle Informationen finden Sie unter: www.tanzpakt.de

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen

Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen |  Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland e.V. |  www.kulturstiftung-bund.de/tanzland 

Der TANZLAND - Fonds für Gastspielkooperationen der Kulturstiftung des Bundes in Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland, fördert die langfristige Zusammenarbeit von Tanzensembles mit den Theaterhäusern der INTHEGA. 

Durch die Förderung kann nun ein dauerhaftes Programm für das lokale Publikum entwickelt werden, das dazu einlädt, Tanz auf der Bühne live erlebbar zu machen. Zusätzlich werden Vermittlungsangebote entwickelt und Workshops mit den Ensembles initiiert, die dazu beitragen sollen, die Arbeit der Kompagnien besser kennenlernen zu können. So entstehen Partnerschaften, die über den reinen Gastspielbetrieb hinaus nachhaltige Bindungen zwischen den Ensembles und dem Publikum ermöglichen. Vier der ausgewählten Ensembles sind fest verankert an einem Stadt-und Staatstheater, vier von ihnen arbeiten als freie Kompagnien.

Weitere Informationen unter www.tanzland.org.

 

Reichweite Tanz

Das Projekt „Reichweite des Tanzes in die Gesellschaft – Bildung, Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft“ soll in einem ersten Schritt die Präsenz des Tanzes in allen Gesellschaftsbereichen aufzeigen.

Erste Übersichten mit Daten und Fakten zum Tanz in Deutschland werden erstellt und die Kommunikation hierzu mit allen Tanzbereichen entwickelt. Perspektivisch sollen Publikation und Forschungsprojekte entstehen.

Aktuell arbeiten wir nicht selbst an neuen Statistik, sondern schauen uns die vorhanden Statistiken an. Die Statistiken des Deutschen Bühnenvereins der letzten zehn Jahren zeigen deutliche Zuwächse beim Publikumszuspruch für den Tanz,  während in den Sparten Schauspiel und Oper das Niveau dagegen "nur" stabil bleibt. Erste Entwürfe für Landkarten des Tanzes – mit den landesweiten Strukturen für den Tanz, mit den Orten des zeitgenössischen Tanzes und den Tanzensembles in den Ländern – sind in der Überarbeitung. Recherchen zum Tanz in den neuen Medien, zur Rolle des Tanzes im Spektrum der Freizeitaktivitäten und zum Bild des Tanzes in der Werbung sind in Arbeit. 

Archivplattform

Die deutschen Tanzarchive bewahren einen großen Schatz, rund eine Million Dokumente zur Tanzgeschichte, nicht nur Manuskripte, Briefe und Kritiken, sondern auch Fotos, Kostüme, Filme oder Videos.

Dieses kulturelle Erbe gilt es zu bewahren und für kommende Generationen auch über Landesgrenzen hinaus sichtbar zu machen.
Fünf Tanzarchive – Akademie der Künste Berlin, Deutsches Tanzarchiv Köln, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, Mime Centrum Berlin und Tanzarchiv Leipzig – agieren seit 2007 im Verbund deutscher Tanzarchive (VdT).

Gemeinsam arbeiten sie an einer Präsentation ihrer Sammlungen im Internet, das heißt zunächst vor allem an Lösungen für die enormen rechtlichen, technologischen und sachlichen Schwierigkeiten, die damit verbunden sind.

Die Digitalisierung und online-Präsenz der Materialien soll auf künstlerische und wissen­schaftliche Fragen Antworten geben, aber auch einem breiten Publikum die Vielfalt des Tanzes nahe bringen, wie das in einigen europäischen Nachbarländern bereits geschieht (besonders Frankreich, Belgien und England).


Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.tanzarchive.de

Tanzjahr Deutschland 2016

DANCE NOW – 2016 ist Tanzjahr!

2016 wird ein besonderes Jahr für den Tanz: Unter Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, findet das Tanzjahr Deutschland 2016 statt.

 „Das Tanzjahr Deutschland ist eine von vielen Partnern im Tanzbereich getragene konzertierte Aktion, für die ich gern die Schirmherrschaft übernommen habe. Für die Kommunikation der vielfältigen kulturellen und integrativen Wirkungen des Tanzes in der Gesellschaft wünsche ich der Initiative viel Erfolg“, so Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Das Tanzjahr Deutschland 2016 ist eine Kampagne der Tanzszene – initiiert durch das Künstlerhaus Mousonturm, welches die Tanzplattform ausrichtet, den Tanzkongress und die internationale tanzmesse nrw sowie den Dachverband Tanz Deutschland.

Erstmals finden die drei großen Tanzereignisse in Deutschland, die ein beträchtliches nationales und internationales Publikum anziehen, innerhalb eines Jahres statt: Die Tanzplattform Deutschland als das bedeutendste Festival des in der Bundesrepublik produzierten zeitgenössischen Tanzes (Frankfurt, 02.-06.03.), der Tanzkongress als einzigartiges internationales Kreativ- und Reflexionsforum der Kulturstiftung des Bundes (Hannover, 16.-19.06.) sowie das größte professionelle Branchentreffen, die internationale tanzmesse nrw, die als Netzwerkveranstaltung und internationales Festival Künstler und Publikum verbindet (Düsseldorf, 31.08-03.09.). 

Die verschiedenen Facetten und Botschaften des Tanzjahres werden darüber hinaus durch eine Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen sichtbar gemacht. Hochkarätige Expertentreffen wie der Europäische Kongress der Tanzmedizin und das Internationale Treffen der Tanzarchive, Symposien zur Tanzpädagogik und Tanzforschung, das Tanztreffen der Jugend und viele weitere publikumswirksame Veranstaltungen tragen die Kunstform Tanz in alle Bereiche der Gesellschaft. Die deutschen Tanzfestivals, Ballett- und Tanztheatercompagnien verknüpfen ihre Premieren und Produktionen mit der Initiative des Tanzjahres. 

Damit können zum einen der intellektuelle Reichtum und die enorme Vielfalt des Tanzes verdeutlicht, aber auch die Potenziale dieser Kunstform für Bildung, Kreativität, Gesundheit und Integration aufgezeigt werden.